Ob ein französischer Personalmanager das deutsche Team in den USA leitet oder ob ein deutscher Produktmanager die europäische Tochtergesellschaft eines der koreanischen Big Five verantwortet, internationale Begegnungen bedeuten immer interkulturelle Kommunikation.
Im Zuge der Internationalisierung gestaltet sich die Zusammenarbeit unserer Unternehmen mit den jeweiligen Ländervertretern oft schwieriger als erwartet. Die Folge sind dann oft schlechte Leistungskennzahlen (KPIs) trotz lokal boomender Märkte.
Aber maßgebliche Faktoren für die erfolgreiche Arbeitsleistung sind immer auch die Wertschätzung der Menschen und der aktive Umgang mit ihrem kulturellen Background. Denn die Märkte in anderen Kulturregionen werden von eben diesen Menschen vorangetrieben.
Für die Erschließung dieser Märkte ist es unerlässlich, die Menschen nicht nur sprachlich zu verstehen und Marktpotenziale zu eruieren, sondern ihre Kultur und die richtige Ansprache wirklich zu begreifen. Das „Guten Tag“ auf Koreanisch ist sprachlich „erlernbar“, aber was ist mit den Umgangsformen, den geschäftlichen Gepflogenheiten Ihrer Geschäftspartner?
Englisch ist als Intermediär, um also das gesprochene Wort Ihres Gegenübers im Inhalt zu verstehen, doch nur ein Hilfsmittel.
Nach gängiger Erkenntnis der Kommunikationswissenschaft macht der gehörte Inhalt nur sieben Prozent für ein klar formuliertes und akzeptables Verständnis einer Botschaft aus, wie es die sogenannte 55-38-7-Regel besagt. So ist – gerade im Hinblick auf eine andere Kultur – ein besonderes Augenmerk auf die verbleibenden 93 Prozent zu richten: Es sind Mimik und Intonation mit 38 Prozent und Körpersprache mit 55 Prozent. Über die Wirkung kultureller Unterschiede auf den internationalen Geschäftserfolg.
Die Beachtung dieser Parameter zeigt die zunehmende Ausrichtung auf die Softskills der Kommunikation. Wollen Sie diese nicht nur kennen, sondern in der unterbewussten Anwendung auch beherrschen, so bedarf es ihres Verstehens, um in der Folge auch selbst verstanden zu werden:
Unsere Kommunikation – hier wie dort – basiert auf kulturell bedingten Ritualen und Regeln, die für einen subtil geführten und erfolgversprechenden Kommunikationsprozess absolut wichtig sind. Wir geben mit unserer Sprache, mit unserem Verhalten und auch mit unserer Haltung eindeutige Signale. Dabei zeigen wir Zusätze – Ergänzung der gesprochenen Sätze – auf und verwenden unbewusst jene Muster der Ausdrucks- und Verhaltensweisen, die in unseren jeweiligen Emotionssystemen tief verankert sind.
Es braucht daher einen Perspektivwechsel, um eine uns fremde Kultur bedeutend besser zu verstehen und für sie verstehbar zu werden.
… keine Technik, sondern vielmehr eine innere Haltung. Sie befähigt uns Menschen kreativer zu denken – und dementsprechend zu handeln. Dafür arbeite ich gezielt mit Programmen für international tätige Unternehmen, deren Erfolg auf dieser Erkenntnis basiert und dadurch weiter prosperiert.
Publikation: Seo, Young Im (2020): „An-nyoung-ha-se-jo“ oder „Guten Tag“? Interkulturelle Kommunikation im internationalen Geschäftsalltag. In: Außenwirtschaft aktuell – Magazin der IHK Region Stuttgart, Heft 09–10/2020, S. 23.
Das hier präsentierte Angebot finden Sie unter „Interkulturell- Service“: Koreanische Geschäftskultur verstehen. Profitieren Sie von interaktivem und spannend aufbereitetem Praxiswissen aus der internationalen Arbeitswelt. Wir helfen Ihnen dabei, effektiv in interkulturellen Umgebungen zu agieren.
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Korea ist ein spannender, aber kulturell anspruchsvoller Markt. Wir vermitteln die wichtigsten Unterschiede in Entscheidungswegen, Kommunikation und Beziehungspflege – damit Sie Missverständnisse vermeiden und Vertrauen aufbauen. Unsere Trainings sind praxisnah und branchenspezifisch, damit Sie vom ersten Tag sicher agieren.
Wer mit Konzernen wie Samsung oder Hyundai verhandelt, trifft auf starke Hierarchien, komplexe Entscheidungswege und klare kulturelle Codes – die man kennen sollte, bevor man den ersten Termin hat.
Unser spezialisiertes Training vermittelt kulturelle Business-Intelligenz, die weit über Etikette hinausgeht:
Viele Joint Ventures scheitern – nicht am Vertrag, sondern an der Zusammenarbeit. Unterschiedliche Erwartungen, Kommunikationsstile und Führungsverständnisse führen schnell zu Spannungen.
Deshalb analysieren wir frühzeitig die kulturellen Risikofaktoren – bevor Zusammenarbeit scheitert:
Unsere Perspektive: 29 Jahre Korea-Engagement, über 270 Projekte im deutsch-asiatischen Kontext – kombiniert mit aktuellem Know-how aus interkultureller Praxis, HR und Führung.
Der erste Eindruck zählt doppelt: Respekt, Hierarchie und Beziehungspflege sind entscheidend. Wir bereiten Sie so vor, dass Ihr Auftritt Türen öffnet und Vertrauen schafft.
Erwartungen, Feedback und Entscheidungsprozesse funktionieren in jeder Kultur anders. Wir machen Sie mental und organisatorisch fit, damit Ihre Projekte reibungslos(er) laufen – auch wenn Teams über Europa und Korea verteilt sind.
In Korea wird ein sachliches Problem oft als persönliche Verantwortung empfunden. Wir zeigen, wie Sie Abweichungen klar für sich benennen und Lösungen vorschlagen -dabei Beziehungen im Auge behalten.
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